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GSK 2. Mannschaft

SVM Verbandsliga Süd 2018/2019

Bericht Runde 11

Satranç Club I - Godesberger SK II (13 : 19)

von Keno Lübsen




 
Ungefährdeter Auswärtssieg gegen Satranc Club

Zum Abschluss der Verbandsliga-Saison 18/19 stand für uns ein Auswärtsspiel beim vorher bereits abgestiegenen Satranc Club aus Köln an. Da wir Schwierigkeiten hatten, mit den bisher eingesetzten Spielern die „8 vollzumachen“, half uns freundlicherweise an Brett 8 Guido Lammerich aus der fünften Mannschaft aus. Dafür an dieser Stelle noch mal einen herzlichen Dank an Guido!Ansonsten hatten wir an allen anderen Brettern einen deutlichen Vorsprung hinsichtlich der DWZ von +61 (Timo) bis zu +2111; mein Gegner hatte nämlich bis dato keine Wertungszahl.

Sehr früh einigte sich der an Brett 4 mit den schwarzen Steinen spielende Ferdi mit seinem Gegner auf Remis. Wie es der Zufall wollte, hatten wohl beide Kontrahenten einen „harten Anschlag“, sodass mit dem Remis keiner unglücklich war. (0,5-0,5). In Anbetracht der Personalnot ein Danke an Ferdi, dass er trotz seines Folgetermins den Mannschaftskampf wahrgenommen hat.

Nur minimal später konnte Christof an Brett 5 durch eine Springergabel die gegnerische Dame gewinnen und damit seinen Saisonscore auf fantastische 8/10 (ohne Verlustpartie!) schrauben. (1,5-0,5). Dass Christof mit dieser beeindruckenden Ausbeute nicht der interne Topscorer der Saison wurde, lag dabei nur daran, dass unser Dauerbrenner an Brett 1 etwas dagegen hatte...

An Brett 6 gelang es Michael, seine (trotz der grundsoliden Ausbeute von 4/6) insgesamt vielleicht etwas durchwachsene Saison dank einer souveränen Leistung zumindest mit einem Sieg abzuschließen. (2,5-0,5). Daumen hoch und Danke für die Organisation als Mannschaftsführer, Michael!

Leider verpasste unser Ersatzspieler Guido an Brett 8 eine vielversprechende Möglichkeit für ein Opfer und kam stattdessen in eine äußerst passive Stellung. Diese konnte sein Gegner überzeugend gewinnen. (2,5-1,5). Auch hier noch einmal vielen Dank für die Aushilfe, Guido!

Eine sehr interessante Partie spielte erneut Jan an Brett 1. Nachdem er in der Eröffnung in eine Stellung geriet, die für seinen mit Schwarz spielenden Gegner mindestens etwas angenehmer zu sein schien, konnte er die Partie nach einem Fehlgriff seines Gegenübers mit einem Gegenschlag überzeugend für sich entscheiden. (3,5-1,5) Jan beendet seine Verbandsliga-Saison also mit bärenstarken 8,5/11 am ersten Brett - eine Ausbeute, die wohl keines weiteren Kommentars bedarf.

Einen weiteren halben Punkt steuerte Samir zum Endergebnis bei. Sein Gegner verteidigte sich gut, sodass unserem mit Schwarz spielendem Brett 2 letzten Endes nicht mehr viel anderes übrigblieb, als ins Remis einzuwilligen. (4-2). Schade, dass wir Samir diese Saison nur zwei Mal einplanen konnten, aber vielleicht sehen wir ihn ja mit etwas Glück im nächsten Jahr in der NRW-Klasse etwas häufiger am Brett. Eine große Verstärkung wäre er in jedem Fall.

In der vorletzten Partie des Tages zog Timo an Brett 7 einen klassischen Minoritätsangriff auf und überspielte seinen Gegner dabei auf sehr instruktive Art und Weise. (5-2) Dadurch erzielt auch Timo einen fulminanten Score von 8/10. Mich persönlich hat es sehr beeindruckt, wie es ihm in dieser Saison gelang, sich quasi in allen - auch in den beiden verlorenen - Partien mit aktiven Zügen eine Gewinnstellung zu erarbeiten. Ich denke, für Timo kommen die nun anstehenden „höheren Aufgaben“ sehr gelegen.

Bei mir persönlich scheint seit dem Grenke Open etwas die Luft raus zu sein. Gegen meinen ungewerteten Gegner (dessen Einstiegs-DWZ nach meinen Berechnungen ungefähr bei 1850 liegen wird), erhielt ich mit Weiß zwar schnell eine sehr angenehme Stellung, spielte jedoch einen fürchterlichen Zug, der Schwarz seinen einzigen sinnvollen Hebel ermöglichte. Nach einem etwas oberflächlichen „Befreiungsopfer“ von zwei Figuren gegen Turm und zwei Bauern stand ich schon sehr bedenklich, konnte jedoch mit ein paar Tricks die Partie im Gleichgewicht halten. Mehr war allerdings leider nicht mehr drin. (5,5-2,5). Mit den Remisen gegen nominell schwächere Gegner in den letzten drei Runden machte ich mir leider etwas meine bis dato sehr gute Performance und Ausbeute kaputt, 6,5/9 bei vermutlich leichtem DWZ-Plus sind jedoch in der Verbandsliga gewiss kein Ergebnis, für das man sich schämen müsste.

Insgesamt geht somit eine sehr erfolgreiche Saison zu Ende, die mir persönlich extrem viel Spaß bereitet hat. Natürlich waren wir vor der Saison nominell eindeutiger Favorit auf den Titel, aber zur Realisierung einer Favoritenrolle gehört meines Erachtens auch immer Professionalität und Teamgeist. Nicht nur aus diesem Grund denke ich, dass bereits mit dem gemeinsamen Essen nach dem Mannschaftskampf am ersten Spieltag (7-1 gegen Hennef) ein Grundstein für unsere erfolgreiche Saison gelegt wurde. Je besser man sich mit den eigenen Mannschaftskameraden versteht, desto motivierter ist man am Brett. Und ich war diese Saison so motiviert wie lange nicht! ;)

Keno Lübsen

 

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zuletzt geändert am 24. Mai 2019