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GSK 2. Mannschaft

Oberliga NRW 2007/2008

Bericht Runde 1

Bochumer SV 02 - Godesberger SK II


GSK II verliert unglücklich mit 3 - 5

Bereits in der ersten Runde musste GSK II die Aufstiegsambitionen unter Beweis stellen. Wir hatten auswärts gegen die nominell stärkste Mannschaft der NRW-Klasse anzutreten. Hier ist eine kurze Beschreibung der Partien:

Alexander Dranov hatte mit Weiß gegen einen starken Gegner einen leichten Vorteil gegen einen starken rumänischen Großmeister erzielt, hat aber völlig übermotiviert fortgesetzt, eine starke Antwort übersehen, trotzdem noch versucht, auf Gewinn zu spielen und fand sich sehr schnell in einer Verluststellung wieder.

Bodo Schmidt hatte wieder mal Französisch gespielt. Nach einem ungenauen Zug stand er ein wenig schlechter, der Gegner hatte aber trotzdem sein frühes Remis-Angebot akzeptiert.

Alexander Armbruster hatte mit Weiß die Rubinstein-Variante der Nimzoindisch auf dem Brett. Was er nicht wusste war, dass sein Gegner über das System ein Buch geschrieben hat. Demzufolge kam Alex im Nachteil aus der Eröffnung raus, hat an einer Stelle nicht die beste Verteidigung gefunden und verlor.

Sascha Grimm hat sich in der längsten Partie des Tages mit einem hübschen Qualitätsopfer in Benoni mit g3 ein gutes Spiel verschafft. Kurz danach gab er noch die zweite Qualität, bekam dafür aber drei verbundene Bauern. Rein optisch sah die Stellung sehr gut aus, zumal sich der Gegner in Zeitnot befand. Er verteidigte sich aber gut und plötzlich war es Sascha, der um einen halben Punkt kämpfte. Das gelang ihm auch nach einigen Turbulenzen nach 7 Stunden.

Jens Lütke hat seinen Gegner in Pelikan-Sizilianisch direkt unter Druck gesetzt, dem dieser nicht standhalten konnte. Er versuchte sich noch mit einem Figurenopfer zu befreien, was Jens sehr überzeugen wiederlegte.

Heiko Mertens hatte gegen alten Bekannten Detlef Heinbuch zwar eine verdächtige Stellung in Igel. Psychologisch war es aber sehr gut gespielt, weiß man doch, dass Detlef in komplizierten Stellungen schon mal Fehler macht. Das passierte ihm auch diesmal. Hübsch ist die Schlussstellung, wo die weiße Dame auf g6 gefangen wurde. Somit war die Begegnung in der Zeitnotphase auf den beiden letzten Brettern entschieden.
Mathias Gerusel wiederlegte auf eindrucksvolle Weise die suspekte Benoni-Variante mit Ld6. Nach dem zwischenzeitlichen Bauernopfern stand der Schwarze direkt schlecht. Nachdem Mathias den Bauern auch zurückgewann, schien die Partie entschieden. Leider hat Mathias in beidseitiger Zeitnot einen Verlustzug anstelle eines Gewinnzuges gemacht. So schnell kann es im Schach gehen!

Ulli Rohde hatte mit Schwarz Paulsen-Sizilianer auf dem Brett. Er hat sich gegen einen befreienden Vorstoß f5 entschieden und musste demzufolge eine schwerzuspielende Stellung verteidigen. Das gelang ihm auch sehr gut. Leider hat er wiederum in Zeitnot nach einem Fehler des Gegner eine Gewinnfortsetzung übersehen, geriert stattdessen in einer Verluststellung, die er zwar noch versuchte zu verteidigen, musste am Ende doch die Waffen strecken.

So kam es äußert unglücklich aus meiner Sicht zu unserer ersten Saison-Niederlage. Das kann nun mal passieren, wir hoffen auf unseren ersten Saison-Sieg zu Hause gegen Tabellenführer Solingen. Wir müssen dringend lernen, die Zeitnot zu vermeiden, dann wird es uns auch gelingen.

Die Einzelergebnisse:

1. Dranov,Oleksandr     -   Vajda,Levente         0 - 1
2. Schmidt,Bodo         -   Illner,Achim,Dr.      ½ - ½
3. Armbruster,Alexander -   Pliester,Leon         0 - 1
4. Grimm,Sascha         -   Peelen,Piet           ½ - ½
5. Lütke,Jens           -   Hengelbrock,Joachim   1 - 0
6. Mertens,Heiko        -   Heinbuch,Detlef       1 - 0
7. Gerusel,Mathias      -   Dahlmann,Dirk         0 - 1
8. Rohde,Ulrich         -   Krämer,Matthias       0 - 1

Alexander Dranov

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zuletzt geändert am 08. Oktober 2007